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Fünf Tösstaler Gemeinden lassen Spitex-Institutionen prüfen

Die Gemeinden Bauma, Turbenthal, Wila, Wildberg und Zell beauftragten die Firma RVK mit der Überprüfung von Spitex-Dossiers.

Die Gemeinden zahlen einen erheblichen Teil an die Kosten der ambulanten und stationären Pflege. Zudem wird das Gemeindebudget durch zusätzliche Kosten belastet. Beispielsweise beziehen mehr als fünfzig Prozent der Bewohnenden in stationären Einrichtungen Ergänzungsleistungen. Die Gemeinden stehen daher gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern in der Pflicht gerade bei den stetig steigenden Gesundheitskosten genauer hinzuschauen.

Auch die zuständigen Behördenvertreterinnen und -vertreter aus Bauma, Turbenthal, Wila, Wildberg und Zell sehen das so. Anfang 2019 traf man sich im Gemeindehaus in Turbenthal und beschloss die Luzerner Firma RVK mit der Überprüfung von Spitex-Dossiers zu beauftragen. Der RVK ist ein Dienstleister für den Gesundheitsmarkt und unter anderem spezialisiert in der Beurteilung von stationären und ambulanten Pflegeleistungen.

Insgesamt wurden Dossiers von acht Spitex-Institutionen beurteilt. Es handelte sich dabei um öffentliche aber auch private Anbieter. Die Beanstandungsquote lag knapp über zehn Prozent, was gemäss Angaben der Firma RVK etwa dem Schnitt entspricht. «Wir dürfen den geprüften Spitex-Institutionen ein gutes Zeugnis ausstellen. Die Pflegedossiers werden gewissenhaft geführt. Bis auf eine Ausnahme funktionierte auch die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen in den Organisationen sehr gut», so Thomas Lustenberger, Projektleiter beim RVK. Wichtig war auch die Erkenntnis, dass sich die Beanstandungen auf verschiedene Institutionen verteilten und keine schwerwiegende Fehler erkennbar waren.

Bruno Vollmer, Gemeinderat von Zell: «Neun von zehn der geprüften Dossiers wurden korrekt geführt, die pflegerischen Tätigkeiten richtig dokumentiert und auch korrekt abgerechnet. Dies ist sehr erfreulich und stärkt das Vertrauen in die Arbeit der Spitex-Institutionen.»

Auch Sabine Oberländer, Gemeinderätin von Wildberg ist zufrieden: «Bei unseren Dossiers gab es keine Beanstandungen. Das freut uns und bestätigt die positiven Rückmeldungen der betreuten Personen.»

Ergänzend auch Katrin Ruzicka, Gemeinderätin aus Turbenthal: «In unserem Auftrag wurden zahlreiche Dossiers geprüft. Es gab nur eine Beanstandung. Wir sind froh, dass wir uns auf die professionelle Spitex-Arbeit verlassen können.»

Die zuständigen Gemeinderätinnen und Gemeinderäte bedanken sich bei den Spitex-Mitarbeiterinnen- und Mitarbeiter für die wertvolle Arbeit, welche sie tagtäglich leisten.



Datum der Neuigkeit 8. Jan. 2020